Die Autorin Volha Hapeyeva als Gast von Bayern liest e.V.

Die belarusische Autorin Volha Hapeyeva ist durch die Initiative von Bayern liest e.V. seit dem 01. September 2020 in Feldafing als Stipendiatin der Landeshauptstadt München zu Gast in der Villa Waldberta.

Die Autorin hatte zuvor am ersten Augustwochenende zwei Tage lang an der Lyrikwerkstatt von Bayern liest e.V. in der Villa Stuck teilgenommen. Dort hat sie auch ihren gerade erschienen Gedichtband: Mutantengarten vorgestellt. Sie ist promovierte Linguistin und spricht sehr gut Deutsch.
Beim Lyrikworkshop erzählte sie auch von ihren Befürchtungen im Hinblick auf die Präsidentschaftswahl in Belarus, die sich ja leider bestätigt haben. Da sie für die OECD übersetzt, ist sie selbst im Visier des Geheimdienstes.
Ihr Aufenthalt in Graz, wo sie als Stadtschreiberin ein Stipendium erhalten hatte, lief mit dem 01. September aus. Eigentlich hätte sie also an diesem Tag nach Minsk zurückkehren müssen.


In einer raschen Aktion von zwei Tagen, die Bewunderung verdient, haben auf unsere Bitte hin Michael Bauereiss vom MPZ, Anke Büttner von der Monacensia und dann vor allem Herr Dr. Rohmer vom Kulturreferat es geschafft, für ein Stipendium  in der Villa Waldberta zu sorgen. Dort kann sie zwei, eventuell drei Monate bleiben.Auch Wien hat mit einer Anpassung des Visums geholfen, sodass sie sich ein weiteres Jahr im Schengenraum aufhalten kann.


Sie ist gern bereit, Interviews zu geben und auch Lesungen zu veranstalten, die wir auch gern vermitteln.

Im Museum Villa Stuck wird sie u.a. am 03. und am 18. Oktober lesen.

Ihren Lebenslauf finden Sie hier auf Deutsch und auf Englisch.

Eine Liste ihrer Veröffentlichungen finden Sie hier.

Weitere Informationen auch auf der Homepage der Autorin.

Bayern liest